Microsoft hat Kinderpornografie nicht aus den Suchergebnissen von Bing entfernt

Suchmaschine Bing ist bis vor kurzem noch mit Kinderporno in den Suchergebnissen verlinkt. Die New York Times hat mit der Microsoft-Suchmaschine Dutzende Bilder von Kinderpornografie gefunden.

Bereits im Januar hatten Forscher entschieden, dass Microsoft mehr tun müsse, um sicherzustellen, dass Kinderpornografie nicht über Bing verbreitet werden könne. In der Folge konnte der Tech-Riese diese Inhalte jedoch nicht vollständig aus den Suchergebnissen entfernen.

Neben Bing konnten die Zeitungsforscher auch Kinderpornografie über Yahoo und DuckDuckGo finden. Diese beiden Suchmaschinen basieren auf Bing.

Ein Microsoft-Sprecher hat der New York Times mitgeteilt, dass ein Fehler im Algorithmus festgestellt wurde und dass es schwierig ist, dem entgegenzuwirken, da es sich um ein “sich bewegendes Ziel” handelt. In der Zwischenzeit sollten die Bilder nicht mehr nachvollziehbar sein.

Forscher der Zeitung haben die Bilder nicht selbst angesehen, sondern nur Links gesammelt, die sie an das kanadische Zentrum für Kinderschutz weitergeleitet haben. Dieses Institut konnte dann bestätigen, dass es sich um Kinderpornografie handelte.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *